Hier ein paar Gebärden:

 

  • schwul

Man spreizt die Finger der rechten Hand (oder linken) bis auf den Mittelfinger ab und streicht mit der Kuppe des Mittelfingers über die rechte (bzw. linke) Augenbraue (von der mitte der Stirn bis zur Schläfe). Mundbild: schwul

 

  • lesbisch

Man hält die Handform für das L auf Mundhöhe, etwa eine Handbreit vom Kopf entfernt, das Handgelenk wird zweimal hin und her gedreht. Mundbild: lesbisch

 

 

 

 

 

 

Ich werde hin und wieder gefragt, weshalb ich mich mit Gebärdensprache beschäftige:

Also...Gebärdensprache hat mich schon immer interssiert...als ich klein war, haben mich die "Bewegungen" immer sehr fasziniert (meine Oma arbeitete damals in einem Berufsbildungswerk für Hörgeschädigte und ich holte sie oft ab). Mit etwa 14 Jahren versuchte ich mich in lautbegleiteter Gebärdensprache (war aber nicht wirklich das was ich suchte) und seit drei Jahre beschäftige ich mich nun (sofern ich Zeit habe) mit der Deutschen Gebärdensprache. Sie ist nicht ganz einfach und ich werde wohl noch einiges üben müssen...

Mich faszinieren vorallem die Simultanität und Inkorporation (Gebärdenzeichen und Mimik, mehrere Informationen in einem Gebärdenzeichen auszudrücken etc.), sowie das dadurch erreichte Tempo (Gebärdensprache 2, 37 Gebärden/Sek mit 1,27 sek./Satzinhalt im Gegensatz zur gesprochenen Sprache: 4,7 Wörter/Sek. mit 1,47 Sek:/ Satzinhalt (Quelle: Bellugi & Fischer 1972)).

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